Essstörungen

Gedanken drehen sich nur noch ums Essen…

Essstörungen entwickeln sich über einen längeren Zeitraum und bleiben oft unbemerkt. Der Einstieg ist meist eine Diät, weil alle Schwierigkeiten und Nöte als eine Frage des Aussehens und des Körperumfangs gesehen werden, und entsprechend gilt Dünnsein als die Lösung aller Probleme.

Hinter jeder Essstörung stehen jedoch große seelische Not und gravierende persönliche Probleme: Sie kann Ersatz für verdrängte Bedürfnisse und Gefühle sein, Reaktion auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Hilflosigkeit, Flucht, Protest, Verweigerung, Überlebensstrategie etc. oder in einem Familiensystem eine bestimmte Funktion erfüllen.

Die Erfahrung, sich über Essen und Hungern Befriedigung zu verschaffen, führt zunächst zu schneller Erleichterung und vermeintlicher Selbstbestimmung. Jedoch entwickelt die Essstörung schnell eine Eigendynamik und gerät außer Kontrolle. Die betroffenen Personen fühlen sich ihrem Essverhalten hilflos ausgeliefert und stehen unter einem enormen Leistungsdruck.

Somit können Essstörungen als psychosomatische Erkrankung mit Suchtcharakter bezeichnet werden, bei denen der Körper zum Dreh- und Angelpunkt wird, zum Schlachtfeld auf dem alle seelischen Probleme ausgetragen werden.

Essstörungen sind in erste Linie ein Frauenthema. Jedoch entwickeln auch zunehmend Jungs und junge Männer eine Essstörung.

Menschen mit einer Essstörung und deren Angehörige brauchen Unterstützung!

  • Denkst du permanent an Essen, Kalorien, Gewicht …?
  • Isst du nur noch kalorienarme Lebensmittel?
  • Hast du ein schlechtes Gewissen beim Essen?
  • Bist du gefangen in einem Kreislauf aus Diätversuchen, Essanfällen und vielleicht sogar anschließendem Erbrechen?
  • Hängt dein Glücklichsein von der Kilogrammzahl auf der Waage ab?
  • Hast du große Angst, unheimlich dick zu werden?

…all das könnten Hinweise auf eine Essstörung sein.

Oder hast du vielleicht eine Freundin, um die du dir Sorgen machst, weil sie immer dünner wird oder kaum noch was isst?

Oder machen Sie sich Sorgen um Ihre Tochter, die plötzlich nur noch kalorienarme Lebensmittel essen will, viel Sport treibt und immer mehr abnimmt?

Wenn du dich informieren möchtest, einen Rat oder Hilfe brauchst, dann ruf uns an! Die Beratung ist freiwillig und kostenlos. Wir stehen unter Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym.

Ansprechpartnerin


Monika Jurkowitsch

Dipl.-Sozialpädagogin
und Suchttherapeutin

Telefon +49 (0) 66 31 – 79 39 0 – 14
Mobil + 49 (0) 151 – 17 16 84 14

monika.jurkowitsch@bz-vogelsberg.de

Wir freuen uns über Ihre Spende!

Beratungszentrum Vogelsberg
VR Bank Hessenland Evangelische Regionalverwaltung Oberhessen
IBAN: DE93 5309 3200 0001 4224 21
BIC: GENODE51ALS

Bitte geben Sie folgenden Verwendungszweck an:
Beratungszentrum Vogelsberg/482900

Ihre Spende verstehen wir als Wertschätzung und Unterstützung unserer Arbeit mit suchtmittelabhängigen Menschen und deren Angehörige.
Schon jetzt dafür ein herzliches Dankeschön!
Das Beratungszentrum Vogelsberg ist ein Evangelischer Kirchlicher Zweckverband und als eine gemeinnützige Institution beim Finanzamt Fulda anerkannt.
Spenden bis 200 € sind auch direkt steuerlich absetzbar (Bankauszug genügt in der Regel). Natürlich stellen wir Ihnen auch gerne bei Bedarf eine Spendenquittung aus.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Herrn Pfeiffer, fachlicher Leiter unter der 06631 79390-11 oder an Herrn Gebauer, kaufmännischer Leiter unter der 06631 79390-21 wenden.